Broschüre Gewaltprävention durch professionelle Fan(sozial)arbeit
Die neue Broschüre der Koordinationsstelle Fanprojekte bei der dsj (KOS) „Gewaltprävention im Fußball durch professionelle Fan(sozial)arbeit“ zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig, weitreichend und wirkungsvoll die Arbeit der professionellen Fanarbeit ist.
Die Broschüre ist in Zusammenarbeit mit den Fanbeauftragten, den Fanprojekten und vielen Netzwerkpartner*innen entstanden. Insgesamt waren 35 Partnerinstitutionen beteiligt. Sie ist ein Zeugnis der großartigen Netzwerkqualitäten im deutschen Fußball.
Gewaltprävention: partizipativ, netzwerkorientiert und kommunikativ
Langfristig wirkende Gewaltprävention muss per se partizipativ, netzwerkorientiert und kommunikativ sein. Sie braucht Ruhe und Vertrauen. Ohne die große Kraft der Fans, ihre stete aktive Teilhabe und ihr Engagement für einen sicheren und fanfreundlichen Fußball wäre das Erreichte nicht möglich gewesen: Ein lebendiges und sicheres Stadionerlebnis für alle!
Als demokratiepolitisches Zeichen an junge Menschen fatal
Vom 3. bis zum 5. Dezember tagt die Innenministerkonferenz in Bremen. Eines ihrer Schwerpunktthemen wird die Sicherheit in deutschen Fußballstadien sein. Eine Arbeitsgruppe der Länder und des Bundes, die sogenannte BLoAG, hatte im Auftrag der Minister*innen Vorschläge erarbeitet, wie die Sicherheit beim Stadionbesuch noch erhöht werden könnte.
Die Fanszenen protestieren geeint seit Wochen gegen eine, wie sie es bezeichnen, populistische Debatte. Der Fußball sei sicher. Dies belegen auch die aktuellen Zahlen der Polizei.
Die Diskussionen rund um diese Sicherheitsdebatte bringen viel Unruhe in ein sensibles Feld. Wie blickt die professionelle Fansozialarbeit auf die Debatte?
Michael Gabriel, Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte, und Christian Kabs, Sozialpädagoge und langjähriger Mitarbeiter im Fanprojekt Dresden, sprechen darüber.
Hier geht´s zum Hintergrundgespräch.








