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07.11.2019

17. KOS Bundeskonferenz

11.–13. November in Stuttgart

Die Debatte um die Fanarbeit und Geschlecht kann mittlerweile eine 15-jährige Geschichte vorweisen. Vielfach wurden die Fankurven dabei als Ort einer traditionellen Männlichkeit herausgearbeitet, der gleichzeitig Frauen einen gewissen Freiraum bietet. Aspekte von Vielfalt und Diskriminierung laufen somit oftmals parallel, pauschalisierende Urteile über die Fanszenen verbieten sich. Zudem protestieren in mehreren Stadien Fans gegen Sexismus und Homofeindlichkeit. So wiesen auch Faninitiativen und Netzwerke zuletzt darauf hin, dass sexualisierte Gewalt ein über lange Zeit unterbeleuchtetes Thema ist.

Die Koordinationsstelle Fanprojekte begleitet die Debatte um Fanarbeit und Geschlecht schon seit den Anfängen. Das Netzwerk Frauen im Fußball (F_in) wurde seit der Gründung kontinuierlich von der KOS unterstützt. Die Kooperation zwischen der KoFaS und KOS stellt einen weiteren Baustein der Förderung und Entwicklung des Themas dar. Das Projekt Kicks für alle! der KoFaS brachte eine Expertise mit dazugehöriger Handreichung und Fortbildungskonzepten hervor.

Wir wollen die Tagung nutzen, um all diesen Themen einen Raum zum Austausch zu geben. Leitende Fragen dabei sind: Wie schätzen wir den Stand der Arbeit gegen Diskriminierung auf Basis von Geschlecht und sexueller Orientierung ein? Wie kann Fanarbeit die Vielfalt der Fanszenen weiter fördern? Und wie können die Netzwerke des Fußballs für das Thema „sexualisierter Gewalt“ sensibilisieren?

Das Programm der Tagung als PDF-Download