Was machen Fanprojekte?

Heute gibt es 71 Fanprojekte in ganz Deutschland. Sie begleiten junge Fußballfans.

Was sind Fanprojekte? 

Fanprojekte helfen jungen Fußball-Fans. 
Sie begleiten die Fans in ihrem Alltag. 
Sie helfen, Gewalt zu verhindern. 
Sie helfen, dass Fans nicht extrem werden. 
Sie machen Mut zur Demokratie. 
Das bedeutet zum Beispiel: Jeder soll mitbestimmen können. 
Alle sollen mit Respekt behandelt werden.

Wer unterstützt Fanprojekte? 

Fanprojekte sind ein Teil der Kinder- und Jugendhilfe. 
Das steht in einem Gesetz. 
Das Gesetz heißt Sozial-Gesetzbuch. 
Im Sozial-Gesetzbuch steht: Kinder und Jugendliche müssen geschützt werden.
 
Fanprojekte arbeiten mit anderen zusammen.
Zum Beispiel mit der Polizei.
Oder mit Fußball-Vereinen.
Oder mit dem Jugendamt.

Wie arbeiten Fanprojekte? 

Die Hilfe von Fanprojekten ist einfach zu bekommen. 
Du musst nichts bezahlen. 
Du musst nicht sagen, wer du bist. 
Du kannst selbst entscheiden, ob du mitmachen möchtest.
 
Mitarbeiter vom Fanprojekt sind da, wo die Fans sind. 
Zum Beispiel im Stadion. 
Oder bei Auswärts-Spielen. 
Oder bei Treffen von Fan-Gruppen.
 
Fanprojekte lernen die Fans gut kennen. 
Mit der Zeit entsteht Vertrauen. 
Es gibt keine Strafen und keine Kontrollen. 
Die Mitarbeiter helfen und reden mit den Fans. 
Sie unterstützen die Fans.
 
Fanprojekte wollen: 

  • Die Fans stark machen 
  • Fans zeigen, wie sie sich gut verhalten 
  • Zusammenhalt fördern 
  • Verschiedene Menschen zusammenbringen

Fanprojekte in ganz Deutschland 

In Deutschland gibt es mehr als 70 Fanprojekte. 
Die Fanprojekte arbeiten in vielen Städten. 
Sie arbeiten meistens mit jungen Fans.
 
Mit unserer Karte im Internet kannst du nachsehen: 
Wo gibt es ein Fanprojekt in meiner Nähe? 
Du kannst nach deinem Verein oder deiner Stadt suchen.

Was wollen Fanprojekte erreichen? 

Fanprojekte begleiten junge Fußball-Fans: .

  • im Stadion 
  • auf Auswärts-Fahrten 
  • im Alltag

Das Wichtigste ist Vertrauen.
Die Mitarbeiter behandeln Fans mit Respekt.
Es geht nicht um Strafen.
Es geht um Hilfe und Verantwortung.

Fanprojekte helfen den Fans:
Sie können die Fankultur selbst gestalten.
Das heißt: Fans bestimmen mit, wie das Fan-Leben aussieht.

Fanprojekte fördern Respekt, Zusammenhalt und Mitbestimmung.
Sie bringen Fans, Vereine und Behörden zusammen.

Fanprojekte helfen, Streit und Gewalt zu vermeiden.
Sie zeigen, wie man gut zusammenlebt.

Wichtige Regeln der Fanprojekte 

Freiwilligkeit
Fanarbeit ist freiwillig.
Fans entscheiden selbst:
Möchte ich mitmachen oder nicht?
 
Nähe zu den Fans
Fanarbeit ist für Fans leicht erreichbar.
Fanarbeit begleitet Fans.
Zum Beispiel im Stadion.
Oder auf Reisen zu Spielen.
Oder im Alltag.
Fanarbeit ist dort, wo Fans sind.
 
Vertrauen und Respekt
Fanarbeit arbeitet mit Vertrauen.
So können gute Beziehungen entstehen.
Fans und Fanarbeit begegnen sich mit Respekt.
 
Unterstützung statt Belehrung
Fanarbeit unterstützt Fans.
Fanarbeit sagt den Fans nicht, was sie tun müssen.
 
Zeit für Veränderungen
Veränderungen brauchen Zeit.
Fanarbeit arbeitet lange mit den Fans.
Fanarbeit hilft auch, Probleme früh zu vermeiden.
 
Zusammenarbeit
Fanarbeit arbeitet mit anderen zusammen.
Zum Beispiel mit Fußball-Vereinen.
Oder mit der Jugendhilfe.
Oder mit der Polizei.
Das Ziel ist: Junge Menschen stärken.

Rechtliche und fachliche Grundlage


Fanprojekte gehören zur Kinder- und Jugendhilfe.
Fanprojekte arbeiten nach festen Regeln.
Diese Regeln stehen im
Nationalen Konzept Sport und Sicherheit.
Die Abkürzung ist: NKSS.
Deutschland unterstützt das Konzept.
Auch die Bundesländer unterstützen das Konzept.
Und die Fußball-Vereine unterstützen das Konzept.
 
Das bedeutet für die Fanarbeit

  • Fanarbeit hat einen klaren Auftrag.
  • Fanarbeit arbeitet unabhängig.
  • Fanarbeit arbeitet professionell.
  • Fanarbeit wird regelmäßig überprüft.
  • Fanarbeit hat feste Ziele.

Fanarbeit ist ein fester Teil der Jugend-Hilfe in Deutschland.
Der Fußball ist ein wichtiger Ort für junge Menschen.

Komm ins Gespräch mit uns

Fragen zur KOS oder zur Fanarbeit?

Du hast Interesse an unserer Arbeit, benötigst Materialien oder möchtest mit uns ins Gespräch kommen? Wir freuen uns über Deine Nachricht – ob aus der Praxis, Politik, Medien oder Zivilgesellschaft.

Nach oben scrollen