Mit großer Betroffenheit haben wir die Nachricht aufgenommen, dass der langjährige Mitarbeiter des Fanprojekts Dortmund Davud Mohammed nach schwerer Krankheit verstorben ist. Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen, Freund*innen sowie den Kolleginnen vor Ort.
Wir möchten an dieser Stelle den Nachruf unserer Dortmunder Kolleg*innen teilen und ihm damit auch hier Raum geben.
In Erinnerung an Davud Mohammed
Am Freitag ist Davud, unser ehemaliger Mitarbeiter, ein Freund und Wegbegleiter, viel zu früh von uns gegangen.
Davud war mehr als nur ein Freund, er war ein Mensch, der Spuren hinterlassen hat. Ein Diplomat im besten Sinne, der mit Verständnis, Offenheit und unermüdlichem Willen auf andere zuging. Einer, der nicht wegsah, sondern dorthin ging, wo es schwer war und genau dort seine Stärke zeigte.
Er war stets für alle da: kommunikativ, zugewandt und immer bereit zuzuhören, Brücken zu bauen und Lösungen zu finden. In jedem Menschen sah er das Gute. Diese Haltung machte ihn zu etwas Besonderem, zu jemandem, den man nicht vergisst.
Seit 2002 war Davud im Fanprojekt aktiv und ging den klassischen Weg vom Studenten über Praktikum und Diplomarbeit hin zur Streettour und schließlich in die Streetwork. Über all die Jahre blieb eines unverändert, seine Nähe zu den Fans und sein unermüdlicher Einsatz für sie.
Er schenkte anderen seine Zeit, seine Kraft und oft auch sich selbst. Nach einer langen Krankheit kämpfte er sich 2020 beeindruckend zurück, voller Zuversicht und Stärke. Schließlich musste er seine Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen beenden.
Mit seinem Tod haben wir einen außergewöhnlichen Menschen verloren.
Doch Davud bleibt für uns ein Vorbild, für Mut, Menschlichkeit und unerschütterlichen Einsatz. Sein Wirken lebt weiter: in unseren Erinnerungen, in den Geschichten und vor allem in den Menschen, die er berührt hat.
Mach’s gut, Davud, und danke für alles. Ruhe in Frieden.



