Bildungspolitische Angebote für Jugendliche sind ein zentraler Bestandteil der Fanprojektarbeit, und dabei geht es um mehr als nur Fußball und Fankultur. Die erste Reise des noch jungen Fanprojekts Oberhausen führte Anfang März in die Gedenkstätte Buchenwald. Wir dokumentieren den Bericht über den beeindruckenden Besuch.
Nach der Sommerpause konnten wir bereits die Neueinrichtung der Projekte in Münster, Oberhausen und Osnabrück verkünden, seit November 2011 existiert nun auch in Hoffenheim ein sozialpädagogisches Fanprojekt.
Der Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung ist ein Thema, das die Arbeit der Fanprojekte, der KOS und des DFB begleitet. Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus erscheint nun zum dritten Mal eine Broschüre, die verschiedene Projekte und Initiativen der Fanprojekte in diesem Bereich präsentiert.
Unter der Fragestellung „Fantrennung – Eine Spirale der Gewalt?“ fand am 16. Februar im Bremer Weserstadion ein Diskussionsabend zu einem der aktuell größten Konfliktfelder im deutschen Fußball statt: dem Verhältnis Polizei und Fans. Im Mittelpunkt stand dabei der Umgang mit den Gästefans in der Hansestadt.
Sonne, grüne Parks, Straßencafés und viele Fans in T-Shirts, kurzen Hosen oder Röcken – nicht ganz einfach, sich das vorzustellen, während wir über die schnee- und eisbedeckten Straßen und Plätze von Lwiw und Charkiw stapfen, um uns einen Eindruck von den Spielorten der deutschen Mannschaft im kommenden Sommer zu verschaffen.
Keine einfachen Lösungen für schwierige Probleme und ein einhelliges Bekenntnis zum Dialog – so lautet das Fazit der Koordinationsstelle Fanprojekte nach der Sitzung des Sportausschusses des Deutschen Bundestages zum Thema „Gewalt in und um Fußballstadien“. Zu der Expertenanhörung war auch Michael Gabriel als Leiter der KOS geladen.
Der Sportausschuss des Deutschen Bundestages befasst sich in seiner Sitzung am kommenden Mittwoch mit dem Thema „Gewalt in und um Fußballstadien“. Zu der Expertenanhörung ist auch die KOS geladen, die in ihrer Stellungnahme zu einer differenzierten Sicht auf die Ultrakultur und einer stärkeren Förderung der Fanprojekte aufruft.
In den kommenden vier Wochen wird es ernst mit den Vorbereitungen der internationalen Fanbotschaftsteams auf das große Fußballereignis des Sommers. Teams aus ganz Europa reisen in die Spielorte in Polen und der Ukraine, um ihren Einsatz während der EM vorzubereiten.
Am vergangenen Wochenende fand unter großer Beachtung der Fankongress 2012 in Berlin statt. Organisiert ProFans, dem bundesweiten Zusammenschluss von zahlreichen Ultra- und Fangruppen, diskutierten rund 550 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die aktuellen Themen der Fankultur in Deutschland. Die KOS war ebenfalls vor Ort und zieht eine Bilanz.
Ultras, Pyrotechnik, Gewalt – es wird viel gesprochen und geschrieben über die aktuellen Entwicklungen der Fanszene in Deutschland. Nicht immer kommen dabei die, um die es geht, auch selbst zu Wort. Auf dem von ProFans organisierten Kongress am 14. und 15. Januar soll sich das ändern.
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Die KOS berät und begleitet im Rahmen des Nationalen Konzepts Sport und Sicherheit (NKSS) die Fanprojekte in Deutschland. Darüber hinaus steht sie weiteren Institutionen (DFB, DFL, Wissenschaft, Polizei, Medien, Politik etc.) als beratende Instanz zur Verfügung.
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